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4.05.2012


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DJM in Krumke - 11.09.2011

Warum immer ewig predigen, wenn man es sich genauso gut ansehen kann!? Unter diesem Motto stand die diesjährige „Klassenfahrt“ der A-Gruppe, der sich auch einige Mitglieder der L-Gruppe und interessierte Eltern anschlossen! Unser Ziel waren die Deutschen Jugendmeisterschaften in Krumke!

Da es am Sonntag schon sehr zeitig los ging, traf sich die Reisegruppe bereits kurz vor 5 Uhr früh am Weimarer Hauptfriedhof. Die mehr oder wenig wache Gesellschaft wurde auf die einzelnen Autos verteilt und schon ging es los nach Krumke! Nachdem die Sonne aufgegangen war und mein sein Gegenüber wieder erkennen konnte, wurden auch die Gespräche endlich wieder lebhafter. Besonders Bieli und Jea mussten die Bravo und insbesondere die "Dr. Sommerseite" auswerten! Nach einen kurzen Kaffe-Stop kamen wir auf dem Turniergelände in Krumke an und entdeckten sofort Marlen die als zugezogene einen viel kürzeren Anfahrtsweg hatte als wir!

Nachdem die Eintrittbändchen besorgt waren, versuchten wir auf den schon gut gefüllten Tribünen Platz für 19 Mann zu finden. Obwohl wir nicht alle zusammen sitzen konnten bekamen alle einen super Platz  und konnten nun ganz entspannt das Geschehen verfolgen. Bereits die Einzelküren der Damen entlockte den Mädels so manch bewunderndes Wow!

Da es in der Halle immer heißer wurde, verbrachten wir die Mittagspause unter einem schattigen Baum und genossen die frische Luft! Aber natürlich saßen wir pünktlich zu den Gruppenküren wieder auf unseren Plätzen und ließen uns beeindrucken und inspirieren!

Nachdem alle deutschen Jugendmeister feststanden, machten auch wir uns, nachdem wir uns von Marlen verabschiedet hatten, wieder auf den Heimweg!

Die erste Heimreisehürde stellte allerdings schon die ewig lange Schlange bei Mc Donalds da. Aber dank Geduld, starker Nerven und zahlreichen Gutscheinen konnten wir unsere Fahrt gut gestärkt fortsetzen.

Da sich das angekündigte Unwetter bisher nur durch kurze Regenschauer und Blitzlichter bemerkbar machte, konnten wir uns auf den einsamen Polizisten der uns von der Autobahn runterwinkte erstmal keinen Reim machen. Ein wenig verwirrt folgten wir den zahlreichen Autos, die diese Anweisung ignorierten und fuhren ebenfalls postwendend auf die Autobahn zurück.  5 Minuten später standen wir im Stau und kamen ein wenig ins grübeln, ob wohl der Polizist einen guten Grund gehabt hatte, uns von der Autobahn zu lotsen. Hinter uns kamen noch ca. 30 Autos und dann gähnende Leere! Na ja nicht zu ändern – also wurde die Zeit mit rumalbern auf der Autobahn verbracht. Mittlerweile wussten auch wir, dass wir in einer Vollsperrung gelandet waren, da die A 14 an manchen Stellen bis zu 2 m überflutet war. Als aber nun alle Autofahrer interessiert nach hinten guckten, waren wir uns ziemlich sicher das die nicht nur nach uns guckten. Und Tatsache, die Polizei ordnete einen langsamen Rückzug an, so dass auch wir wieder in die Autos sprangen und auf der Fahrbahn wendeten. War schon ein komisches Gefühl auf der falschen Fahrseite der Autobahn zu fahren und gleichzeitig auf der anderen Seite Autos in die gleiche Richtung fahren zu sehen. Na ja kaum von der Autobahn runter mussten wir uns in den langen Stau einreihen, den diese Vollsperrung auf der Landstraße verursacht hatte. Aber wir bekamen auch die Ausmaße des Unwetters zu sehen: Felder die fast schon mittelgroße Seen waren, tiefe Spurrinnen, überflutete Dörfer, Mega-Stau auf der Autobahn und jeden Menge Feuerwehr! Da unser Auto keine Landkarte an Bord hatte, versuchten wir durch Raten, überlegen und mit Telefonjokern wieder den Weg nach Weimar zu finden. Da sich die Autos im allgemeinen Chaos verloren, bekam jeder die Chance einen eigenen individuellen Weg nach Hause zu finden. Aber irgendwann hatte es jeder geschafft. Auch wenn die Rückfahrt abenteuerlicher war als erhofft, war unser Ausflug ein voller Erfolg! Ein ganz großes Dankeschön geht hier auch noch mal an die Mamas von Sally, Lisa und Anna , die uns mit ihrer Fahrbereitschaft diesen Ausflug ermöglicht haben!