Nachdem das Wetter die ganzen letzten Tage nicht so der Renner war, stand es an diesem Samstag ganz auf unserer Seite. Sonniger Himmel – perfekte Bedingungen, um in den Hochseilgarten nach Hohenfelden zu fahren. Da wir nicht viele waren, konnten wir bequem mit zwei Autos am Nachmittag losfahren. Pünktlich um kurz vor halb 3 trafen wir, Lene, Anna, Luisa, Luisa`s Cousine, Nadia und Nadine sich am Hochseilgarten.
Als dann bezahlt wurde, ging es flott mit Hilfe in die Klettergurte, Handschuhe wurden geschnappt und nach kurzem Warten wurden wir auch schon in den Parcours eingewiesen. Nach ausführlicher Beschreibung und anschaulichem Vormachen konnte es losgehen. Auch wenn Nadia am liebsten die Flucht nach Hause angetreten hätte überwanden wir 5 alle heil die drei Einweisungselemente.
Nun war es dran sich gemeinsam zu entscheiden, mit welchen Parcours angefangen werden sollte. Wir entschieden uns recht flott dazu, den Spaßparcours gleich zu überspringen und in den Fitnesspracours einzusteigen. In zwei bis vier Metern Höhe überwanden wir alle mit viel Spaß die 23 Elemente. Lene immer vorne weg, um der nachfolgenden Nadia die Elemente vorher zu erklären. Nachdem dann auch die „Hamsterrolle“ durchrobbt wurde, konnten wir den nächst schwereren Parcours angehen. An den vorangegangen Elementen hatten sich alle warm geklettert und mit den verschiedensten Methoden vertraut gemacht. Ob es nun hieß mit den Füßen voran die Seilbahn runter zu schweben oder sich mit dem Kopf voran am Seilzug auf die andere Seite zu ziehen, alle wussten, was wann zu machen war.
Der Abenteuer-Parcours fing schon gleich mal mit einer langen Leiter an, die uns in luftige Höhen brachte. In vier bis acht Metern Höhe hatten wir nun zwar weniger Elemente zu überwinden, als in dem Parcours davor, jedoch hatten es hier einige Elemente ganz schön in sich. So standen wir schon recht zu Beginn auf wackeligen Kreuzen und versuchten heil auf die andere Seite zu gelangen. Schon bald war dann das schon im voraus besprochene Skateboard zu sehen. Wobei sich da herausstellte, dass dieses Board eher ein Snowboard sei. Wie dem auch sei, alle von uns überwanden auch dieses Element. Dann kam da eine kleine Kletterwand. Diese hieß es hochzuklettern. Hier hatte jeder eine andere Technik. Manch einer von uns überwand sie so, wie es sicherlich angedacht war. Immer schön die Füße auf die Steine in der Wand und sich dann mit den Händen ebenfalls an diesen Steinen festhalten. Andere wiederum entschieden sich lieber, die Wand ganz außen anzufassen und nur mit den Füßen auf den Steinen zu stehen. Es war schon lustig anzuschauen, wie jeder einzelne die Wand hochkam.
Nachdem alle wieder auf den Boden angekommen waren, entschieden sich Luisa, ihre Cousine, Anna und Nadia noch dazu den Qualifikations-Parcours zu machen. Dieser nur aus 5 Elemten bestehende Parcours brachte unsere Mädels in eine Höhe von 5 bis 9 Metern. Große Überwindungskraft musste die 4 bei dem Tarzansprung an den Tag legen. Wie sich herausstellte für Nadia, Anna und die Cousine von Luisa überhaupt kein Problem. Auch wenn sich Anna mit großem Geschrei in das Netz warf, hatte sie keinerlei Hemmung. Bei Luisa dauerte der Sprung schon etwas länger. Auch auf nettes, mutzusprechendes Zureden von allen Seiten, reagierte sie nicht mit dem Sprung. Nachdem Nadine fast der Arm beim Halten der Kamera abgefallen wäre, entschied sich Nadia für eine schnelle Lösung. Mit einem kleinen Schubser landete auch Luisa im großen grünen Netz. Alle mussten nun noch eine wackelige Leiter und einen Fall aus 9 Metern Höhe überwinden. Wobei dieser Fall eher ein Schritt nach vorne war, bei dem man dann sofort abgebremst wurde und langsam auf die sichere Erde zurückgebracht wurde.
Nach 2 Stunden zwischen den Bäumen gab es dann eine kleine Stärkung. Luisa hatte zusammen mit ihrer Cousine Schokomuffins gebacken. Nachdem dann auch noch ein paar Bilder des Tages ausgewertet wurden, konnte es an den Heimweg gehen. Lene, Nadia und Nadine entschieden sich dann noch für einen kurzen Stopp bei Mc. Donalds, bevor es dann entgültig nach Hause ging.
Ein großer Dank geht noch an Wiebke, die zusammen mit Johanna, die ganze Zeit neben uns hergelaufen ist und die besten Momente auf Bild festgehalten hat!
von: Nadine